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Das alte Herz

Wenn das Hundeherz schlapp macht

von Dr. Barbara Voll

 

Der Hund ermüdet schnell, er ist kurzatmig und schafft nur noch einen Bruchteil seiner früheren körperlichen Leistung. Hinzu kommt vielleicht auch noch ein hartnäckiger Husten. Apathisch liegt er in seinem Körbchen, hat offenbar zu nichts Lust und frisst kaum noch.

 Wohl jeder Hundebesitzer macht sich in solch einer Situation Sorgen um seinen Gefährten. Doch häufig wird das Tier dennoch nicht zum Tierarzt gebracht  mit dem Argument, schließlich sei der Hund schon neun Jahre alt, da sei eben nichts mehr zu machen.

Doch diese Einstellung ist falsch. Natürlich altert ein Hund ebenso wie ein Mensch, seine Leistungsfähigkeit nimmt, abhängig von Größe, Rasse und Gewicht, etwa ab den achtem Lebensjahr ab. Neben allgemeinen Zeichen der Alterung können Hunde aber ebenso wie Menschen typische Alterskrankheiten entwickeln, die sich gut behandeln lassen.

Eine davon ist die Herzschwäche. Sie steckt sehr häufig dahinter, wenn ein Hundesenior plötzlich einen schlappen Eindruck macht und sich für nichts mehr zu interessieren scheint. Der Tierarzt findet dann ganz ähnliche Anzeichen, wie sie bei Menschen mit Herzschwäche auftreten: schwacher Pulsschlag, vergrößertes Herz, Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge und in der Bauchhöhle und nicht selten gestaute Venen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen in der Statistik der Todesursachen von Hunden an zweiter Stelle hinter Krebs.

Was kann der Besitzer tun, um seinen alternden Hund vor einer Herzerkrankung zu schützen?

Ganz wichtig ist es, das Tier nicht zu dick werden zu lassen. Übergewicht belastet das Hundeherz und verstärkt zusätzlich die Kurzatmigkeit, weil zu wenig Sauerstoff  in den Körper gelangt.

Ausreichende Bewegung unterstützt den Kampf gegen die Pfunde und stärkte den Kreislauf, so dass sich weniger Flüssigkeit in Körperhöhlen und Gewebe staut.

Auch ein niedriger Salzgehalt des Futters trägt dazu bei, die Ansammlung von Wasser im Körper gering zu halten und damit die Arbeitsleitung des Herzens zu verringern.

Wenn die Herzschwäche jedoch fortschreitet, reichen diese Maßnahmen oft nicht mehr aus. Dann kann es sinnvoll sein, das Herz durch Medikament zu stärken, so dass es kräftiger schlagen kann.

Der Tierarzt hat mit dem Präparat Vasotop ein solches Medikament zur Verfügung, das dem Hund hilft und sogar sein Leben verlängern kann.

Zusätzlich kann ein weiteres Arzneimittel, das Diuretikum Dimazon, die Ausschwemmung überflüssigen Wassers aus dem Körper unterstützen.

Der Hund wird wieder leistungsfähiger, er gewinnt an Lebensfreude und Energie.

Der in Vasotop enthaltene Wirkstoff Ramipril hat sich ebenso wie die ausschwemmende Substanz Furosemid im Präparat Dimazon bereits bei der Behandlung von Menschen im Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewährt – also auch hier gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Halter und Hund.

 

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Zusätzliche Informationen und Bildmaterial können bei WEDOpress abgerufen werden.

 

 

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Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: SimSchmiedel@web.de 
Copyright © 2001 Norwich Terrier "Zwinger vom alten Marktsteig"
Stand: 22. November 2005
 

 

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